Zur BMEL-Studie über Qualität


Das Thema Schulverpflegung wird in Deutschland immer noch stiefmütterlich behandelt. Die Fortschritte auf dem Weg zu einem guten Schulessen sind daher unbefriedigend. Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, die immer wieder die gleichen, gravierenden Defizite konstatieren und daher von der Politik ein energisches und konsequentes Handeln verlangen. Mitte 2015 erschien der Abschlussbericht des BMEL, in dem die Ergebnisse der ersten bundesweiten Erhebung zur Schulverpflegung vorgestellt wurden. Aufgrund des großen Medienechos sowie einer eigenen Tagung, auf der schon Ende 2014 die wichtigsten Ergebnisse präsentiert wurden, war zu erwarten, dass hiermit neue, wichtige Erkenntnisse verfügbar gemacht werden. Es wurden auch einige wesentliche Konsequenzen des Ministeriums angekündigt. Die Studie hat also großes Gewicht.

 

Dies war der Grund, weshalb zu diesem Abschlussbericht eine Stellungnahme verfasst wurde, mit der geprüft werden sollte, wie hilfreich die Ergebnisse dieser Studie für die weitere Entwicklung der Schulverpflegung tatsächlich sein können. Wegen der Bedeutung der Studie ist diese Stellungnahme länger ausgefallen als üblich. Die verschiedenen Teile der Studie wurden eingehend behandelt, angefangen bei der Historie, über die Fragebögen an die verschiedenen Zielgruppen, die Ergebnisse, Diskussionen bis hin zu den Handlungsempfehlungen. Wem die gesamte Stellungnahme zu umfangreich ist, kann die wesentlichen Ergebnisse über die Diskussion, das Fazit sowie die Zusammenfassung nachlesen und ist über die entscheidenden Aussagen dieser Stellungnahme orientiert.


Quellentext


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BMEL-Studie: Qualität der Schulverpflegung in Deutschland - Abschlussbericht 5/2015
15-Studie-BMEL-SV-Abschlussbericht.pdf
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Stellungnahme


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Peinelt: Stellungnahme zur BMEL-Studie über die Qualität der deutschen Schulverpflegung von 2015 v. 20.1.18
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