Zu den Vorschlägen der VNS


Nachdem Deutschland jahrzehntelang die Schulverpflegung ignoriert hatte, wuchs nach den ersten Ergebnissen der PISA-Studie Anfang des Jahrtausends die Erkenntnis, dass sich auf diesem Gebiet etwas ändern muss. Es wurden zunehmend Ganztagsschulen eingeführt, auf jeden Fall ging der Unterricht z.T. bis spät in den Nachmittag, so dass Angebote für die Schulverpflegung nötig waren.

 

Da ohne jede Tradition und Erfahrung keine gute Schulverpflegung entstehen kann, hat sich der Staat entschlossen, die Entwicklung ein wenig zu beschleunigen und zwischen 2005 und 2010 Vernetzungsstellen Schulverpflegung (VNS) in allen Bundesländern nach und nach eingeführt. Diese sollten nun versuchen, ausgestattet mit 2-8 Fachkräften pro Bundesland, die Schulverpflegung aufzubauen bzw. zu optimieren. Nachdem die VNS in jedem Bundesland zunächst nur ihr eigenes Ding gemacht haben, entstand die Idee, grundsätzliche Forderungen an eine gute Schulverpflegung gemeinsam zu formulieren und zu publizieren, um somit ein stärkeres Gewicht in die Waagschale zu werfen und bei den Ministerien besser gehört zu werden. 

 

Herausgekommen ist 2014 ein Handlungspapier, das sich an verschiedene Ebenen richtet. In der Stellungnahme wird geprüft, ob diese Handlungsempfehlungen ausreichen, um eine wirkliche Verbesserung der Schulverpflegung zu erreichen oder ob wichtige Aspekte fehlen.  


Quellentext


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VNS: Gemeinsame Stellungnahme zur Schulverpflegung - Positionen
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Stellungnahme


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Peinelt: Sind die Empfehlungen der VNS für die Schulverpflegung hilfreich?
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